Themen

Hier finden Sie neue Ideen für Höchstädt

Recyclinghof plus

vorgeschlagen: Oktober 2021 // Sachstand: eingereicht

Abfallentsorgung ist ein Prozess... der am Recyclinghof Höchstädt leider nicht besonders gut funktioniert. Denn obwohl unser Recyclinghof neben unserer Stadt auch noch die VG-Mitgliedsgemeinden mit dieser wichtigen Dienstleistung versorgt, kommt es immer wieder zu teils erheblichen Wartezeiten und Stauungen - und bei manch frustriertem Bürger leider zu illegalen Müllablagerungen. Aus unserer Sicht sind insbesondere der baulich unzureichende Standort sowie die sehr eingeschränkten Öffnungszeiten ein erhebliches Problem. Zeit, dies zu ändern!
Die Probleme im Einzelnen:
Der bauliche Zustand des Recyclinghofs muss dringend verbessert werden, um so eine höhere Anzahl an Entladevorgängen je Stunde zu erreichen.
  • Durch die derzeitige Trennung von Grüngutsammelplatz und Recyclinghof kann das vorhandene Personal nicht optimal arbeiten. Gerade in Stoßzeiten kommt es daher zu Stauungen, weil Mitarbeiter von Standort zu Standort wechseln müssen.
  • Eine weitere Problematik liegt in der derzeit vorhandenen kreuzenden Aus- und Einfahrt des Recyclinghofs. Ein optimaler Verkehrsfluss ist nicht vorhanden.
  • Zudem ist aus unserer Sicht höchst problematisch, dass die Fahrzeuge nicht aneinander vorbeifahren können und somit immer auf den vorab ausladenden PKW warten müssen.
  • Problematisch sind auch die nicht höhengleich erreichbaren Container, welche mittels Treppen jeweils erreicht werden müssen, um Abfälle zu entsorgen. Der Entladevorgang dauert so zu lang.


Unsere Lösung:
In Anlehnung an den - aus unserer Sicht idealen - Recyclinghof Rain schlagen wir folgende Änderungen vor:
  • Vollständiger Neubau des Recyclinghofs Höchstädt unter folgenden Maßstäben: Bau eines kombinierten Betriebsgeländes für Grüngut- und Recyclinghof; eine getrennte Ein- und Ausfahrt zur Entzerrung des Verkehrs; mindestens zwei getrennte Spuren (1. Spur für den Parkverkehr bei der Abfallentladung, 2. Spur für den Durchfahrtsverkehr) sowie abgesenkte Container für den erleichterten Zugang
  • Deutliche Erweiterung der Öffnungszeiten des Recyclinghofs Höchstädt. Die neuen Öffnungszeiten sollten mindestens 20 Stunden pro Woche betragen (vgl. Recyclinghof Wemding). Die Unterscheidung in Sommer- und Wintermonate sollte entfallen.
aktueller, baulich ungeeigneter Recyclinghof
Unzureichende Öffnungszeiten
Sachstand
1

Antrag

eingereicht: Oktober 2021
2

Beschluss

3

Weitergabe an AWV

4

Umsetzung

Verkehrskonzept 2023

beschlossen: Mai 2021 // Sachstand: Planausarbeitung durch das Staatliche Bauamt Krumbach

Verkehrskonzept 2023

Lebensqualität steigern & die Innenstadt entlasten

Die Verkehrsbelastung unserer Kernstadt bleibt hoch. Neuere Erkenntnisse zeigen zudem, dass auch nach Fertigstellung einer B16 neu im Norden unseres Stadtgebiets noch ca. 9.000 Fahrzeuge pro Tag in der Herzog-Phillip-Ludwig-Straße unterwegs sein werden. Lediglich ca. 1/3 des Verkehrs (vor allem überregional) wird nach Fertigstellung der B16 neu auf deren Fahrbahn rollen.

Zugleich sind Versuche der Stadt, zumindest eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt zu erreichen, bislang allesamt gescheitert. Nun besteht die Möglichkeit, die Innenstadt bereits 2024 von größeren Verkehrsbelastungen zu befreien.
Alle Informationen & Fakten

Lebensraum Marktplatz

vorgeschlagen: Oktober 2020 // Sachstand: 2. Testphase im Sommer 2022

Die in den 2000er Jahren durchgeführte Marktplatzsanierung war ein voller Erfolg. Allerdings wird gerade am Freitagnachmittag bzw. am Wochenende der Marktplatz  „überparkt“, d.h. zahlreiche Fahrzeuge in dafür nicht vorgesehenen und freigegebenen Bereichen abgestellt.

Zugleich wird unser Marktplatz als qualitativ hochwertiger Aufenthaltsraum für alle wahrgenommen und genutzt. Dies gilt es unbedingt zu sichern und auszubauen, um die Attraktivität für die anliegenden Gewerbebetriebe zu steigern.

Die konkurrierende Nutzung des Marktplatztes sowohl als Aufenthalts- und Spielraum für Kinder mit ihren Familien einerseits und der übermäßigen Beparkung andererseits führt zu einem Spannungsfeld. Gerade die falsch parkenden PKW begünstigen eine unübersichtliche und damit potenziell gefährliche Situation für alle Fußgänger. Sie stehen dem Ziel eines qualitativ hochwertigen Aufenthaltsbereichs für alle entgegen.

Unsere Lösung:

Der Höchstädter Marktplatz wird an Sommerwochenenden vollständig autofrei
, lediglich der unmittelbare Anlieger- und Lieferverkehr wird in dieser Zeit noch zugelassen. 

Die kommunale Verkehrsüberwachung überwacht den Marktplatz als Schwerpunkt insbesondere am Freitagnachmittag.

Die Schank- und Aufstellflächen unserer gastronomischen Betriebe werden dauerhaft auf das "Coronaniveau" erweitert

Der Marktplatz wird zur "Spielstraße"
Falschparker auf dem Marktplatz
Marktplatz als Aufenthaltsraum für alle; insbesondere Familien mit Kindern
Sachstand
1

Antrag

eingereicht: Oktober 2020
2

Arbeitskreis

Januar 2021 bis März 2021 unter Beteiligung der Wirtschaftsvereinigung
3

Testphase

eines autofreien Marktplatzes Ende August / Anfang September
4

Evaluierung

am 28. September 2021: positives Feedback
5

Beschluss

weitere Testphase im Sommer 2022
6

2. Testphase

im Sommer 2022 (ohne Rahmenprogramm)
7

Beschluss

8

Umsetzung

Informationsstrategie 2021

vorgeschlagen: Juli 2020 // Sachstand: umgesetzt

Unser städtisches Mitteilungsblatt kommt zuverlässig alle zwei Wochen in sämtliche Haushalte unserer Stadt - Wir wollen gutes jetzt noch besser machen: mit klar geregelten Inhalten, fairen Spielregeln für alle Einsender und einem neuen ansprechenden Design.

Wir fordern:

Fairness
schriftlich fixierte gleiche Bedingungen für alle Autoren, Vereine & Dritte

Neutralität
durch Inhaltsverbot von politischen Beiträgen oder Werbung vor Wahlen Fairness im Wahlkampf (Stadt bleibt absolut neutral)

Transparenz
Nennung der Autoren eines Artikels

Rechtssicherheit
Einhaltung der Grundsätze der Rechtsprechung zu kommunalen Informationsmedien (insb. BGH); keine Konkurrenz zur Zeitung
Das neue, getrennt vom Mitteilungsblatt bei Bedarf erscheinende Amtsblatt - Teil der neuen Informationsstrategie 2021 und Anregung unserer Fraktion
Sachstand
1

Antrag

eingereicht: Juli 2020
2

Arbeitskreis

Dezember 2020 bis Februar 2021
3

Beschluss

im Stadtentwicklungs- und Kulturausschuss: April 2021
4

Umsetzung

Mai 2021

Weitere Ideen

Image

Neuer Name für das Interkommunale Bildungs- und Integrationszentrum (IBIZ)

Wir haben im April 2021 vorgeschlagen, dass IBIZ künftig in Anlehnung an seine reiche Historie als ursprüngliches Haus des Vorstehers des Bürgerspitals nach seiner Fertigstellung in Spitalmeisterhaus umzubenennen.

Der Stadtrat hat in seiner Juli-Sitzung mit 17:4 Stimmen entschieden, das Gebäude in Spitalforum umzubenennen. Ein guter Name für ein historisch bedeutendes Haus.
Umbenennung abgeschlossen
Image

Quartiersparkplatz Bruckwörthweg

Wir haben im Mai 2021 vorgeschlagen, am Bruckwörthweg auf Höhe der Einfahrt zum Recyclinghof einen Quartiersparkplatz einzurichten und das Feldkreuz an einen anderen, schöneren Standort zu versetzen.

Hierdurch könnte die unbefriedigende und teilweise unsichere Verkehrssituation für alle Beteiligten gelöst werden und ein optisches "Highlight" am Bruckwörthweg geschaffen werden.
im Bau- und Umweltausschuss am 27.9.2021 abgelehnt
Image

Ausgleichszahlungen im Wasserschutzgebiet

Wir haben im Juli 2021 zuammen mit der Umland-Fraktion vorgeschlagen, den Grundstückseigentümern des neu festzusetzenden Wasserschutzgebiets nach den Regeln der Bayerischen Rieswasserversorgung Ausgleichszahlungen zu gewähren und hierbei insbesondere den sparsamen Einsatz von Dünger zu belohnen.

Die Höhe der Ausgleichszahlung ist dabei analog zu den Regeln der BRV gedeckelt.
Änderung am 20. September 2021 vom Stadtrat beschlossen