Auch in diesem Jahr lud die CSU Höchstädt wieder zum traditionellen Familiennachmittag auf den Bauernhof der Familie Kraus ein. Bei sehr guten Wetterbedingungen folgten zahlreiche Familien der Einladung des CSU Ortsverbandes.  Die Kinder konnten Tiere streicheln und füttern, Semmeln backen oder auch ein herbstliches Mobile basteln. Der ebenfalls bereitgestellte Pacour für Spielzeugtraktoren fand ebenfalls großen Anklang bei den kleinen Besucherinnen und Besuchern. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen bot sich aber auch für die Erwachsenen die Möglichkeit, mit MdL Georg Winter sowie den Kreis- und Stadträten der CSU ins Gespräch zu kommen und sich über die aktuelle Stadtpolitik auszutauschen. Der CSU Ortsverband bedankt sich bei allen großen und kleinen Besuchern und würde sich freuen, wenn man sich im nächsten Jahr wiedersieht.

Im Rahmen der letzten Vorstandssitzung beschäftigten sich die Mitglieder auch mit dem Höchstädter Marktplatz. Dieser entwickelt sich, auch dank des vielfältigeren gastronomischen Angebotes, zu einem lebhaften Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger aus Höchstädt und darüber hinaus. So stellt auch der immer stärker werdende Radtourismus für die Stadt eine große Chance dar. Der Marktplatz, als unsere Visitenkarte, der Stadt sollte weiter aktiv entwickelt werden, so Ortsvorsitzender Thomas Häußler. Er schlug vor, die stätischen Mülleimer gegen Behälter, die eine Trennung und somit das Recycling des Mülls ermöglichen, auszutauschen. Mülltrennung ist heute selbstverständlich, nur am Höchstädter Marktplatz landen Plastik, Glas, Papier und anderes in einem Mülleimer. Hier kann Höchstädt sicher eine Vorreiterrolle in der Region übernehmen, so Häußler weiter.

Die Krabbelgruppe Höchstädt wünscht sich seit langem einen Wickeltisch für das Pfarrheim, denn dort finden die wöchentlichen Treffen statt. Der CSU Ortsverband Höchstädt kam diesem Wunsch gerne nach und übergab an die Leiterinnen der Krabbelgruppe Samantha Schmid und Stefanie Wecker einen neuen Wickeltisch, damit die kleinsten Besucher nun auch vor Ort bestens versorgt werden können. Somit entstehe ein deutliches Plus beim Service alle Familien mit Kleinkindern, die das Pfarrheim besuchen.

 

Am Freitag, den 05. Juli besuchte eine Abordnung des CSU-Ortsverbands Höchstädt das Jugendcafé „Treff 58“, um sich auch die Sorgen, Nöte und Erwartungen der jugendlichen Stadtbewohner anzuhören. Das Betreuerteam um Matthias Grätsch sowie einige Jugendliche selbst führten die Interessierten durch die kreativ gestalteten Räume des Cafés und den Außenbereich. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den Ideen der 58er, welche derzeit z.B. Sitzgelegenheiten aus Reifen für den Außenbereich selbst herstellen und auch im Schmuckdesign schon aktiv waren.

In einem offenen Gespräch gaben sowohl Betreuer wie auch Jugendliche an, dass eine innenstadtnähere Immobilie besser zu erreichen wäre. Dennoch böte der Standort an der Dillinger Straße aufgrund der zahlreichen Räume und des großen Gartens vielfältige Möglichkeiten, die die Jugendlichen nicht missen möchten. Auch ein dritter Öffnungstag in der Woche wäre für die Besucher sicherlich hilfreich. Nach einem kleinen sommerlichen Snack bedankte sich Ortsvorsitzender Thomas Häußler für den angenehmen, offenen Termin und übergab im Namen der CSU eine Spende für die nächsten Aktivitäten.

Bei der letzten Vorstandssitzung des CSU Ortsverbandes Höchstädt beschäftigten sich die Mitglieder des Vorstandes mit der weiteren Entwicklung der Stadt. Insbesondere das neue Baugebiet Unterfeld, bei dem in Abschnitten ca. 50 neue Bauplätze geschaffen werden, war Thema. Es wurde unisono begrüßt, dass neue Bauplätze in Höchstädt geschaffen werden, die für eine weitere positive Entwicklung der Stadt von Nöten sind.

Für Ortsvorsitzenden Thomas Häußler stellt sich bei einem Neubaugebiet am Stadtrand die Frage, ob von Seiten der Stadt das Thema Schülerbeförderung in Angriff genommen werden müsse. Laut der Bayr. Schülerbeförderungsverordnung besteht eine Beförderungspflicht für Grundschüler, wenn der Schulweg länger als 2 km ist. Gerade in Baugebieten siedeln sich erfahrungsgemäß eher junge Familien an, deren Bedürfnisse bei der Planung mit einzubeziehen sind. Familienfreundlichkeit darf bei der Schülerbeförderung nicht aufhören, so Häußler weiter. Für Gabriele Hüttl ist es unabhängig von der Schülerbeförderung ebenfalls nötig, den Schulweg auf mögliche Gefahrenquellen im Straßenverkehr hin zu untersuchen. Die Sicherheit unserer Kinder muss bei allen Überlegungen an erster Stelle stehen. Finanzielle Mehrkosten dürften für Abstriche der Sicherheit kein Hindernis sein.

Einen anderen Aspekt bei der Planung von Baugebieten brachte Stadträtin Annett Jung in die Diskussion ein. Sie schlug vor, bei der Planung des Baugebiets auch die Möglichkeiten zu prüfen, ob die Grünflächen im Baugebiet und am Rand nicht durch Blühwiesen ersetzt werden können. Gerade in der aktuellen Diskussion wären zukünftige Projekte in dieser Hinsicht richtungsweisend – wieder ein Beispiel wie die Allgemeinheit zum Artenschutz beitragen kann.

Der CSU Ortsverband wird daher über die Stadtratsfraktion einen Antrag einbringen, der diese Themen aufgreift, damit sie in die Diskussion um die Planungen mit einfließen können.

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