Bei der letzten Vorstandssitzung des CSU Ortsverbandes Höchstädt beschäftigten sich die Mitglieder des Vorstandes mit der weiteren Entwicklung der Stadt. Insbesondere das neue Baugebiet Unterfeld, bei dem in Abschnitten ca. 50 neue Bauplätze geschaffen werden, war Thema. Es wurde unisono begrüßt, dass neue Bauplätze in Höchstädt geschaffen werden, die für eine weitere positive Entwicklung der Stadt von Nöten sind.

Für Ortsvorsitzenden Thomas Häußler stellt sich bei einem Neubaugebiet am Stadtrand die Frage, ob von Seiten der Stadt das Thema Schülerbeförderung in Angriff genommen werden müsse. Laut der Bayr. Schülerbeförderungsverordnung besteht eine Beförderungspflicht für Grundschüler, wenn der Schulweg länger als 2 km ist. Gerade in Baugebieten siedeln sich erfahrungsgemäß eher junge Familien an, deren Bedürfnisse bei der Planung mit einzubeziehen sind. Familienfreundlichkeit darf bei der Schülerbeförderung nicht aufhören, so Häußler weiter. Für Gabriele Hüttl ist es unabhängig von der Schülerbeförderung ebenfalls nötig, den Schulweg auf mögliche Gefahrenquellen im Straßenverkehr hin zu untersuchen. Die Sicherheit unserer Kinder muss bei allen Überlegungen an erster Stelle stehen. Finanzielle Mehrkosten dürften für Abstriche der Sicherheit kein Hindernis sein.

Einen anderen Aspekt bei der Planung von Baugebieten brachte Stadträtin Annett Jung in die Diskussion ein. Sie schlug vor, bei der Planung des Baugebiets auch die Möglichkeiten zu prüfen, ob die Grünflächen im Baugebiet und am Rand nicht durch Blühwiesen ersetzt werden können. Gerade in der aktuellen Diskussion wären zukünftige Projekte in dieser Hinsicht richtungsweisend – wieder ein Beispiel wie die Allgemeinheit zum Artenschutz beitragen kann.

Der CSU Ortsverband wird daher über die Stadtratsfraktion einen Antrag einbringen, der diese Themen aufgreift, damit sie in die Diskussion um die Planungen mit einfließen können.

Eine Abordnung der Vorstandschaft des CSU Ortsverbandes Höchstädt besichtige das Sportgelände der SSV Höchstädt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Jakob Kehrle und Siegfried Behringer wurde den Anwesenden bei einem Rundgang über das Vereinsgelände zum einen die Historie der SSV Höchstädt erläutert, zum anderen wurde das Projekt Zukunft vorgestellt, die bisherigen Bauabschnitte präsentiert, und die zukünftigen Planungen in sehr ausführlicher und transparenter Weise dargestellt. Die Finanzierung der noch ausstehenden Baumaßnahmen, beispielsweise die Mulitifunktionshalle für die Stockschützen, wurden ebenfalls detailliert dargestellt. Zum Abschluss der Führung dankte Ortsvorsitzender Thomas Häußler Jakob Kehrle für seine Ausführungen und betonte, dass es für das künftige Verhältnis zueinander wichtig sei, dass mehr miteinander geredet werde als übereinander. Diese Ansicht wurde auch von Jakob Kehrle geteilt, und er versicherte das er und sein Team auch in Zukunft für Fragen und Ausführungen gerne zur Verfügung stehen würden.

Noch nicht einmal 5 Monate hat es gedauert, bis das Mantra des Höchstädter Bürgermeisters und der Stadtratsmehrheit „Rieswasser = schnelle Straße“ in sich zusammengefallen ist. Heute wissen wir, was vor Monaten schon absehbar war. Die Auflösung des Wasserschutzgebiets ist kein Selbstläufer und nach 13 Dürremonaten in Folge wohl auch unverantwortlich. Die Bedenken der meisten CSU- und Umlandstadträte wurden im Januar einfach beiseite gewischt. Das nun so schnell Klarheit herrscht ist ein Glücksfall. Die richtige Entscheidung kann nur sein, den für die Bürger teureren Rieswasseranschluss abzusagen und schleunigst die Eigenwasserversorgung wieder ins Auge zu fassen. Für die B16 neu ändert sich so oder so nichts.

Passend zum Thema

CSU Höchstädt beschäftigt sich mit bürgerfreundlicher Verwaltung

Wer kennt die Nummer 115? Mit dieser Frage eröffnete Ortsvorsitzender Thomas Häußler die Diskussion darüber, wie die Verwaltung noch bürgerfreundlicher werden kann. Die 115 ist ein Servicetelefon für einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung. Über diese zentrale Hotline erreichen die Bürgerinnen und Bürger ein Servicecenter, das als erste Anlaufstelle für allgemeine Fragen an die Verwaltung gedacht ist. Dort können Antworten eingeholt werden, wie „Wo melde ich ein Gewerbe an?“ , Wo kann ich einen Wohnsitz anmelden? Usw. Durch eine einheitliche Servicenummer spart sich der Bürger Zeit bei der Suche nach einer Telefonnummer bzw. einem Ansprechpartner und Anfragen können im Idealfall auch direkt und schnell beantwortet werden. In Bayern haben bisher nur die Landeshauptstadt München und einige Kommunen im Allgäu die Behördennummer eingeführt. Hier könnte die Stadt Höchstädt bzw die VG Höchstädt eine Vorreiterrolle für eine noch bürgerfreundlichere Verwaltung einnehmen. Mit einem breiteren Serviceangebot kann unsere Stadt noch attraktiver werden, wenn es darum geht neue Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen. Gerade solche weichen Faktoren können bei der Neubürgergewinnung entscheidend sein, so Häußler in seinen Ausführungen.

Der stellv. Ortsvorsitzende Thomas Schmitt begrüßte die Idee und regte an, auch das bereits vorhandene, in die Homepage der Stadt integrierte Bayernportal für alle Leistungen der Verwaltungsgemeinschaft zu öffnen. Die anwesenden Mitglieder waren sich auch beim Thema Öffnungszeiten der Verwaltung einig, dass es wünschenswert wäre, wenn das Rathaus wenigstens einmal die Woche über die Mittagszeit geöffnet wäre und wenigstens einmal im Monat bis 20 Uhr. Wenn die Mitarbeiter an diesen Tagen in Schichten Ihre Arbeit verrichten, so könnten zusätzliche Überstunden vermieden werden. Wenn es um die Verbesserung des Serviceangebotes für die Bürger in der Verwaltung geht, darf es keine Denkverbote geben, so die stellv. Ortsvorsitzende Carolin Wanner. Die anwesenden Stadträte Roswitha Riedel und Johannes Gorhau versprachen, sich dieses wichtigen Themas anzunehmen und zeitnah einen Antrag über die Fraktion in den Stadtrat einzubringen.

Das Höchstädter Stadtfest gehört zur kulturellen Tradition der Stadt und war über Jahrzehnte hinweg ein generationenübergreifendes Fest, zu dem jeder Höchstädter eine persönliche Bindung hatte, so die einhellige Meinung im CSU-Vorstand. Umso bedauerlicher, dass es in diesem Jahr schon zum zweiten Mal in Folge nicht mehr stattfinden wird, so der neue CSU-Vorsitzende Thomas Häußler. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern wollte er in der vergangenen Sitzung überlegen, was unternommen werden kann, um ein neues Stadtfest im Jahr 2020 wieder aus der Taufe zu heben.

In Abstimmung mit dem CSU-Vorsitzenden stellte sein Stellvertreter, Thomas Schmitt, den Mitgliedern der Vorstandschaft ein Konzept für ein zukünftiges Stadtfest vor, das in einem zwei bis drei jährigen Rhythmus stattfinden soll, um die Finanzen nicht überzustrapazieren. Seiner Meinung nach könne man über zwei Optionen nachdenken: Bei der ersten soll das Stadtfest, ähnlich wie beim Maibaumfest, ein Vereinsfest werden, bei dem die Einnahmen in eine zentrale Kasse fließen und anschließend für künftige Stadtfeste reinvestiert oder Rücklagen gebildet werden können.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.