Die Krabbelgruppe Höchstädt wünscht sich seit langem einen Wickeltisch für das Pfarrheim, denn dort finden die wöchentlichen Treffen statt. Der CSU Ortsverband Höchstädt kam diesem Wunsch gerne nach und übergab an die Leiterinnen der Krabbelgruppe Samantha Schmid und Stefanie Wecker einen neuen Wickeltisch, damit die kleinsten Besucher nun auch vor Ort bestens versorgt werden können. Somit entstehe ein deutliches Plus beim Service alle Familien mit Kleinkindern, die das Pfarrheim besuchen.

 

Am Freitag, den 05. Juli besuchte eine Abordnung des CSU-Ortsverbands Höchstädt das Jugendcafé „Treff 58“, um sich auch die Sorgen, Nöte und Erwartungen der jugendlichen Stadtbewohner anzuhören. Das Betreuerteam um Matthias Grätsch sowie einige Jugendliche selbst führten die Interessierten durch die kreativ gestalteten Räume des Cafés und den Außenbereich. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den Ideen der 58er, welche derzeit z.B. Sitzgelegenheiten aus Reifen für den Außenbereich selbst herstellen und auch im Schmuckdesign schon aktiv waren.

In einem offenen Gespräch gaben sowohl Betreuer wie auch Jugendliche an, dass eine innenstadtnähere Immobilie besser zu erreichen wäre. Dennoch böte der Standort an der Dillinger Straße aufgrund der zahlreichen Räume und des großen Gartens vielfältige Möglichkeiten, die die Jugendlichen nicht missen möchten. Auch ein dritter Öffnungstag in der Woche wäre für die Besucher sicherlich hilfreich. Nach einem kleinen sommerlichen Snack bedankte sich Ortsvorsitzender Thomas Häußler für den angenehmen, offenen Termin und übergab im Namen der CSU eine Spende für die nächsten Aktivitäten.

Bei der letzten Vorstandssitzung des CSU Ortsverbandes Höchstädt beschäftigten sich die Mitglieder des Vorstandes mit der weiteren Entwicklung der Stadt. Insbesondere das neue Baugebiet Unterfeld, bei dem in Abschnitten ca. 50 neue Bauplätze geschaffen werden, war Thema. Es wurde unisono begrüßt, dass neue Bauplätze in Höchstädt geschaffen werden, die für eine weitere positive Entwicklung der Stadt von Nöten sind.

Für Ortsvorsitzenden Thomas Häußler stellt sich bei einem Neubaugebiet am Stadtrand die Frage, ob von Seiten der Stadt das Thema Schülerbeförderung in Angriff genommen werden müsse. Laut der Bayr. Schülerbeförderungsverordnung besteht eine Beförderungspflicht für Grundschüler, wenn der Schulweg länger als 2 km ist. Gerade in Baugebieten siedeln sich erfahrungsgemäß eher junge Familien an, deren Bedürfnisse bei der Planung mit einzubeziehen sind. Familienfreundlichkeit darf bei der Schülerbeförderung nicht aufhören, so Häußler weiter. Für Gabriele Hüttl ist es unabhängig von der Schülerbeförderung ebenfalls nötig, den Schulweg auf mögliche Gefahrenquellen im Straßenverkehr hin zu untersuchen. Die Sicherheit unserer Kinder muss bei allen Überlegungen an erster Stelle stehen. Finanzielle Mehrkosten dürften für Abstriche der Sicherheit kein Hindernis sein.

Einen anderen Aspekt bei der Planung von Baugebieten brachte Stadträtin Annett Jung in die Diskussion ein. Sie schlug vor, bei der Planung des Baugebiets auch die Möglichkeiten zu prüfen, ob die Grünflächen im Baugebiet und am Rand nicht durch Blühwiesen ersetzt werden können. Gerade in der aktuellen Diskussion wären zukünftige Projekte in dieser Hinsicht richtungsweisend – wieder ein Beispiel wie die Allgemeinheit zum Artenschutz beitragen kann.

Der CSU Ortsverband wird daher über die Stadtratsfraktion einen Antrag einbringen, der diese Themen aufgreift, damit sie in die Diskussion um die Planungen mit einfließen können.

Eine Abordnung der Vorstandschaft des CSU Ortsverbandes Höchstädt besichtige das Sportgelände der SSV Höchstädt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Jakob Kehrle und Siegfried Behringer wurde den Anwesenden bei einem Rundgang über das Vereinsgelände zum einen die Historie der SSV Höchstädt erläutert, zum anderen wurde das Projekt Zukunft vorgestellt, die bisherigen Bauabschnitte präsentiert, und die zukünftigen Planungen in sehr ausführlicher und transparenter Weise dargestellt. Die Finanzierung der noch ausstehenden Baumaßnahmen, beispielsweise die Mulitifunktionshalle für die Stockschützen, wurden ebenfalls detailliert dargestellt. Zum Abschluss der Führung dankte Ortsvorsitzender Thomas Häußler Jakob Kehrle für seine Ausführungen und betonte, dass es für das künftige Verhältnis zueinander wichtig sei, dass mehr miteinander geredet werde als übereinander. Diese Ansicht wurde auch von Jakob Kehrle geteilt, und er versicherte das er und sein Team auch in Zukunft für Fragen und Ausführungen gerne zur Verfügung stehen würden.

Noch nicht einmal 5 Monate hat es gedauert, bis das Mantra des Höchstädter Bürgermeisters und der Stadtratsmehrheit „Rieswasser = schnelle Straße“ in sich zusammengefallen ist. Heute wissen wir, was vor Monaten schon absehbar war. Die Auflösung des Wasserschutzgebiets ist kein Selbstläufer und nach 13 Dürremonaten in Folge wohl auch unverantwortlich. Die Bedenken der meisten CSU- und Umlandstadträte wurden im Januar einfach beiseite gewischt. Das nun so schnell Klarheit herrscht ist ein Glücksfall. Die richtige Entscheidung kann nur sein, den für die Bürger teureren Rieswasseranschluss abzusagen und schleunigst die Eigenwasserversorgung wieder ins Auge zu fassen. Für die B16 neu ändert sich so oder so nichts.

Passend zum Thema