CSU Höchstädt beschäftigt sich mit bürgerfreundlicher Verwaltung

Wer kennt die Nummer 115? Mit dieser Frage eröffnete Ortsvorsitzender Thomas Häußler die Diskussion darüber, wie die Verwaltung noch bürgerfreundlicher werden kann. Die 115 ist ein Servicetelefon für einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung. Über diese zentrale Hotline erreichen die Bürgerinnen und Bürger ein Servicecenter, das als erste Anlaufstelle für allgemeine Fragen an die Verwaltung gedacht ist. Dort können Antworten eingeholt werden, wie „Wo melde ich ein Gewerbe an?“ , Wo kann ich einen Wohnsitz anmelden? Usw. Durch eine einheitliche Servicenummer spart sich der Bürger Zeit bei der Suche nach einer Telefonnummer bzw. einem Ansprechpartner und Anfragen können im Idealfall auch direkt und schnell beantwortet werden. In Bayern haben bisher nur die Landeshauptstadt München und einige Kommunen im Allgäu die Behördennummer eingeführt. Hier könnte die Stadt Höchstädt bzw die VG Höchstädt eine Vorreiterrolle für eine noch bürgerfreundlichere Verwaltung einnehmen. Mit einem breiteren Serviceangebot kann unsere Stadt noch attraktiver werden, wenn es darum geht neue Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen. Gerade solche weichen Faktoren können bei der Neubürgergewinnung entscheidend sein, so Häußler in seinen Ausführungen.

Der stellv. Ortsvorsitzende Thomas Schmitt begrüßte die Idee und regte an, auch das bereits vorhandene, in die Homepage der Stadt integrierte Bayernportal für alle Leistungen der Verwaltungsgemeinschaft zu öffnen. Die anwesenden Mitglieder waren sich auch beim Thema Öffnungszeiten der Verwaltung einig, dass es wünschenswert wäre, wenn das Rathaus wenigstens einmal die Woche über die Mittagszeit geöffnet wäre und wenigstens einmal im Monat bis 20 Uhr. Wenn die Mitarbeiter an diesen Tagen in Schichten Ihre Arbeit verrichten, so könnten zusätzliche Überstunden vermieden werden. Wenn es um die Verbesserung des Serviceangebotes für die Bürger in der Verwaltung geht, darf es keine Denkverbote geben, so die stellv. Ortsvorsitzende Carolin Wanner. Die anwesenden Stadträte Roswitha Riedel und Johannes Gorhau versprachen, sich dieses wichtigen Themas anzunehmen und zeitnah einen Antrag über die Fraktion in den Stadtrat einzubringen.

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