Das Höchstädter Stadtfest gehört zur kulturellen Tradition der Stadt und war über Jahrzehnte hinweg ein generationenübergreifendes Fest, zu dem jeder Höchstädter eine persönliche Bindung hatte, so die einhellige Meinung im CSU-Vorstand. Umso bedauerlicher, dass es in diesem Jahr schon zum zweiten Mal in Folge nicht mehr stattfinden wird, so der neue CSU-Vorsitzende Thomas Häußler. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern wollte er in der vergangenen Sitzung überlegen, was unternommen werden kann, um ein neues Stadtfest im Jahr 2020 wieder aus der Taufe zu heben.

In Abstimmung mit dem CSU-Vorsitzenden stellte sein Stellvertreter, Thomas Schmitt, den Mitgliedern der Vorstandschaft ein Konzept für ein zukünftiges Stadtfest vor, das in einem zwei bis drei jährigen Rhythmus stattfinden soll, um die Finanzen nicht überzustrapazieren. Seiner Meinung nach könne man über zwei Optionen nachdenken: Bei der ersten soll das Stadtfest, ähnlich wie beim Maibaumfest, ein Vereinsfest werden, bei dem die Einnahmen in eine zentrale Kasse fließen und anschließend für künftige Stadtfeste reinvestiert oder Rücklagen gebildet werden können.

Bei der zweiten Option liegt die Verantwortung für das Rahmenprogramm (Musik, Beleuchtung etc.) bei der Stadt. Sie vergibt eine Anzahl von Essens- und Getränkeständen zum eigenwirtschaftlichen Betrieb durch die Vereine. CSU-Schatzmeisterin Roswitha Riedel regte an, dass die Gestaltung des Rahmenprogramms von der Innenstadtkoordinatorin geleitet wird. Dabei sollen Kirchen, Vereine und sonstige Gruppierungen eingebunden werden. Vorstandsmitglied Karen Keis wies daraufhin, dass das Angebot eines künftigen Stadtfests ausgebaut werden müsse, um auch Jüngere anzusprechen. „Es gibt so viele Veranstaltungen in den Sommermonaten. Da müssen wir schon etwas bieten, um die Jugend anzusprechen.“, so Karen Keis.

Thomas Häußler nahm sämtliche Anregungen in das Konzept auf, das er dem zweiten Bürgermeister Stephan Karg übergab, der die Initiative dem Höchstädter Stadtrat unterbreiten möchten.

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