Am 14. Januar 2019 entscheidet der Höchstädter Stadtrat über die Zukunft der Wasserversorgung von Höchstädt. Nach zahlreichen Treffen auf verschiedenster Ebene und im unterschiedlichsten Rahmen hat sich die Mehrheit der CSU-Fraktion im Höchstädter Stadtrat darauf verständigt an dieser entscheidenden Weichenstellung unserer Stadt für das Eigenwasser und damit gegen einen Anschluss an die Bayerische Rieswasserversorgung zu stimmen.

Entscheidend hierfür sind für uns die Bedürfnisse unserer Bürger und der vor Ort tätigen Unternehmen. Die zu Grunde liegenden Zahlen haben gezeigt, dass ein Anschluss an Rieswasser für den Wasserpreis unserer Stadt eine signifikante Erhöhung bedeuten. Zudem schätzen wir die Möglichkeit einer ortsnahen, eigenen Wasserversorgung - zahlreiche Gemeinden haben diese Möglichkeit gar nicht, da kein ausreichend gutes und geeignetes Grundwasser zur Verfügung steht.

Selbstverständlich wünschen auch wir uns die schnellstmögliche Realisierung der Bundesstraße 16 neu und respektieren hierzu die bereits getroffenen Abstimmungen. Wir sind jedoch nicht von der vorgetragenen Argumentation zur Straße überzeugt. Denn nach allen Aussagen der Fachämter bedeutet das Aus für die eigene Wasserversorgung eben nicht automatisch eine B16 neu. Über die Sicherung des Wasserschutzgebiets entscheidet letztendlich der Freistaat Bayern, welcher in der Vergangenheit bereits oft die Wasserschutzgebiete dennoch sichern lies. Auch gibt es bereits technische Möglichkeiten eine Straße durch ein Wasserschutzgebiet zu bauen. Eine B16 neu und die eigene Wasserversorgung schließen sich - auch wenn dies immer wieder suggeriert wird - nicht aus.